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Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrung.
(Hippokrates - 400 v. Chr.)

Krankheit ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus.
Gesundheit oder Krankheit des Pferdes ist die Summe aller Dinge seines Lebens.
Maßgeblich entscheidend ist hier die Haltung und Fütterung, sowie der Umgang mit dem Pferd, woraus letztlich auch eine gesunde oder kranke Psyche resultiert. Die Genetik spielt sicherlich auch eine Rolle, ob ein Körper erkrankt oder nicht, doch ihr Part in diesem Gesamtbild ist bedeutend kleiner, als so oft behauptet. Gerne dient sie als Ausrede,
doch ob sich eine Prädisposition zur Krankheit ausbildet, ist vorallem durch Umweltfaktoren bestimmt.
Das Wort Umwelt stammt aus dem Dänischen "omverden" und meint "umgebendes Land, umgebende Welt".
Die Gesundheit oder Krankheit eines Pferdes ist das Resultat seiner Umwelt!
Entsprechend gut lassen sich sehr viele Erkrankungen und Zipperlein durch eine pferdgerechte Umwelt, vorallem durch die Haltung und Fütterung positiv beeinflussen. Nicht immer kann eine Krankheit durch das Abstellen der Ursache, einen "Fehler" irgendwo in der Umwelt des Pferdes, geheilt werden und schwieriger, jedoch nicht unlösbar wird es, wenn sie sich bereits manifestieren konnte und seit Jahren besteht; doch selbst wenn etwas nicht mehr zu heilen ist, lassen sich über die Haltung, den Umgang und besonders auch durch die Ernährung Symptome lindern, Degenerationen aufhalten und der Gesamtzustand verbessern.



In der Naturheilkunde wird eine basische Ernährung bei Entzündungen empfohlen.
Eine basische Fütterung beim Pferd wird erreicht durch die Gabe von hochwertigem, pferdegerechtem Heu!
Zu den Futtermitteln welche Entzündungen und akute Arthoseschübe auslösen können, zählt allen voran Getreide, gerne auch als getrocknetes Brot den Pferden angeboten. Ein Mangel an Spurenelementen, natürlichen Vitalstoffen, sowie essentiellen Kohlenhydraten und Glykoproteinen kann zu verzögerter Heilung und damit zu chronischen Prozessen führen. Während die Natur genügend Nährstoffe zur Verfügung stellt, um dem Körper die Bausteine zu liefern, die die Selbstheilungs- und Reparaturkräfte aktivieren, finden sich auf dem Speisezettel des Pferdes in unserer industrialisierten Landschaft immer weniger solcher natürlichen Regulationsstoffe.
Antioxidanzien reduzieren entzündliche Prozesse im Körper und neutralisieren die freien Radikale.
Die freien Radikale klingen nicht nur böse, sie sind es!
Es handelt sich um hochagressive Atome und Moleküle, die in Bruchteilen von Sekunden Zellen und Gewebeteile zerstören. Wird die Zellmembrane geschädigt, führt dieses zur Zerstörung der roten Blutkörperchen und Mitochondrien, die die Kraftwerke der Zellen sind. Die Zellen werden nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt, was Leistungsabfall, eine Schwächung des Immunsystems und eine verlangsamte Regeneration zur Folge hat.
Freie Radikale werden gebildet durch Ozon, Röntgenstrahlen, Medikamente, starke UV-Strahlung, Industrie-u. Autoabgase, chemische und synthetische Stoffe und natürlich auch durch Stress und Überlastung. Der Körper bildet zwar Enzyme zur Neutralisierung der freien Radikale, doch diese können nur durch eine entsprechende Ernährung ausreichend gebildet werden.
Natürliche Antioxidanzien sind enthalten in Blättern, Blüten, Rinden, Früchten und Kräutern.
Die wenigsten Pferde werden naturnah und pferdgerecht ernährt, sodaß sich ihr Körper selbst helfen könnte. Kräutergaben nehmen zwar zu, doch meist werden sie erst dann gegeben, wenn das Pferd bereits erkrankt ist.
Warum so lange warten? Vorbeugen ist besser als heilen!
Aber selbst wenn das "Kind in den Brunnen gefallen ist", lässt uns die Natur nicht im Stich und bietet und ein großes Repertoire an heilenden Substanzen. Entzündungshemmende und auch schmerzstillende Kräuter, sowie Früchte sind z.B. Ingewer, Hagebutte, Teufelskralle (Harpagophtyum), Mädesüß, Weidenrinde, Weihrauch.
Ob Husten, Probleme im Fellwechel, schlechte Hornqualität, Sonnenbrand auf den Nüstern oder Ohren, Pilz, Kotwasser und Durchfall, Blähbauch und Kolik, Empfindlichkeiten in der Flanke (Bauchspeicheldrüse), Mauke und Strahlfäule, Rehe, Allergien, Cushing, PSSM und EPSM, Gelenkserkrankungen oder Sommerekzem -> sie alle sind beeinflußbar durch die Ernährung des Pferdes und manche lassen sich sogar gänzlich heilen.

Gerne sind wir Ihnen und Ihrem Pferd bei der Ursachenforschung und Problemlösung behilflich!



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