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Johannisbrot ist eine Schotenfrucht des Johannisbrotbaumes (Ceratonia siliqua L.),
auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt.
Johannisbrot ist innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) anzusiedeln.
Es diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in der Wüste damals als Nahrung, daher auch der Name Johannisbrot.
Ceratonia siliqua wächst in Büscheln hängend -ähnlich Bohnen- an dem immergrünen Johannisbrotbaum.
Die flache hell- bis dunkelbraune, hartschalige Frucht (ca. 10-30 cm lang) besitzt ein rötliches und fleischiges Fruchtmark, riecht und schmeckt süß.
Zur Fütterung werden die Früchte getrocknet, es gibt sie als ganze Frucht, gebrochen oder geschnitten.
Obwohl sie kaum Fett enthalten, sind sie besonders reich an leicht verdaulichen Kohlenhydraten,
welche schnelle Energie liefern. Johannisbrot besitzt ein interessantes Aroma, milde Süßkraft und ein einzigartiges Spektrum an Mono-, Di- und Oligosacchariden.
Neben dem Fruchtzucker enthalten die Früchte viele hochwertige natürliche Inhaltstoffe wie Öle,
Balaststoffe, Vitamine und natürliche Aromen, welche aufbauend und stärkend wirken.
Bereits die alten Römer belohnten Ihre Pferde nach gewonnenen Feldzügen mit Johannisbrotfrüchten.
Der Mineralstoffanteil ist sehr hoch, besonders der hohe Eisen-, Calcium und Phosphorgehalt.
Die in Johannisbrothülsen enthaltenen Tannine (Polyphenole), Gerbstoffe und Schleimstoffe regen
die Magen- und Darmtätigkeit an. Tannine sind in der Lage, im Darm eine mucosale Schutzschicht gegen Mikroben zu bilden. Sie bewirken auch eine aktive mikrobielle Kontrolle.
Johannisbrot reguliert die Verdauung und eignet sich zur Vorbeugung von Verdauungsstörungen.
Wegen seiner hohen Schmackhaftigkeit gilt es auch als Appetitanreger.
Die Mehrfachzucker (Oligosaccharide) können positiv auf die Dickdarmflora wirken.



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