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Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrung.
(Hippokrates - 400 v. Chr.)


Die vielfältige Nahrung des Wildpferdes ist seine persönliche Gesundheitsgarantie;
spezielle Kräuter und Pflanzen sind die Apotheke, die das Säugetier nutzen kann,
wenn es vorbeugende oder therapeutische Medizin benötigt.




"Seit einigen Jahren rückt die wichtige gesundheitliche Bedeutung von Sekundären Pflanzenstoffen,
natürlichen Antioxidantien und Enzymen immer mehr in den Vordergrund!"
(Dipl. Ing. agr. Sylvia Christl)


NATURNAH FÜTTERN - GRUNDVERSORGUNG SICHERN

Der Standart in der Pferdefütterung ist die Gabe eines chemischen Mineralfutters, um Versorgungslücken auszugleichen und meist auch um ein ungünstiges Calzium-Phosphor-Verhältnis positiv zu beeinflussen,
welches durch die Getreidefütterung negativ verschoben ist, nämlich zu Ungunsten des Calzium´s.
Durch eine natürliche, qualitativ hochwertige Fütterung, entstehen solche Probleme erst gar nicht,
denn wie immer: Die Natur hat die Antwort!


Ist es wirklich sinnvoll Pferden ein synthetisches Mineralfuttermittel zu geben
oder profitiert doch am meisten die "Horse Industrie" von den vielen bunten Eimerchen?
Dem Menschen wird empfohlen seinen Tagesbedarf möglichst über Obst & Gemüse,
über eine abwechslungsreiche Ernährung zu decken und nicht über Nahrungsergänzer.
Es ist erwiesen, dass synthethische Präparate nicht so gut verstoffwechselt und vom Organismus aufgespalten werden können, wie natürliche Nährstoffe aus einer gesunden, abwechselungsreichen Ernährung.
Aber das Pferd soll seine Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung aus dem Labor erhalten?
Und das obwohl es noch viel natürlicher lebt und ein viel empfindlicheres Verdauungssystem hat, als wir Menschen?
Es ist bis heute nicht bekannt, ob Pferde nicht Schäden von diesen künstlichen Stoffen nehmen!
Aber Studien haben in jedem Falle gezeigt, dass z.B. die Effizienz des natürlichen Vitamin E doppelt so hoch ist,
wie die eines synthetisch hergestellten. Organisch ist besser verwertbar, als Chemie. Irgendwie logisch, oder?
Für uns macht es deutlich mehr Sinn, Pferde durch ihre natürliche Nahrung und über organische Substanzen mit allem rund um zu versorgen, statt über Chemie aus dem Labor. Auch wenn die Pferde früher bereits domestiziert waren, nahmen sie doch noch sehr viele verschiedene Kräuter über das Wiesengras und das Heu auf, denn die Weideflächen von damals hatten eine völlig andere Beschaffenheit und Qualität, als heute.
Heute bestehen fast alle Weiden aus Hochleistungsgräsern, teils sogar richtigen Monokulturen,
die Wiesen sind grundsätzlich an Kräutern verarmt und die Pferde haben keine Möglichkeit mehr,
sich die Gräser und Kräuter zusammenzusuchen, welche ihnen gerade am zuträglichsten sind
und welche sie aus ihrem Instinkt heraus fressen würden! Ob Sommer oder Winter:
Gras ist und bleibt die Basis, doch was auf der Wiese nicht wächst,
kann auch später im Heu nicht vorhanden sein.

Deshalb wird bei Pferden, die im Sommer hauptsächlich von der Weide leben und im Winter vom Heu,
der Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen häufig nicht hinreichend gedeckt
oder das richtige Verhältnis der Mineralien und Spurenelemente zueinander nicht erreicht.
Gerade ein Natriummangel bildet sich schnell, denn durch den Eiweissüberschuss schwitzen die Pferde mehr und verlieren so mehr Elektrolyte und Salze. Ideal ist die Neusaat/Nachsaat von pferdegerechten Gräsern und speziellen Kräutermischungen, sowie eine sinnvolle Weidebewirtschaftung! Wer hierauf keinen Einfluss hat, sollte beim Einkauf oder im Pensionsstall auf eine noch hochwertigere Heuqualität achten, ggf. mit Heucobs zusätzlich ergänzen und regelmässig Kräutermischungen zufüttern, um das Pferd Grund zu versorgen und die natürliche Nahrungsvielfalt eines Wildpferdes zu immitieren.

Allen voran das Futtermittel schlechthin: HEU, aber auch verschiedenste Pflanzenfasern,
auch aus dem Meer, Himalyasalz und vorallem diverse Kräuter enthalten viele verschiedene Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlicher Form.

Diese müssen nicht extra zugesetzt werden, denn sie sie natürlich enthalten!
Ausserdem gibt es völlig gratis Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll, zudem viele sekundäre Pflanzenstoffe einfach so mitgeliefert.
Diese sind dem Pferdeorganismus vertraut.
Kieselsäure zum Beispiel ist in div. Kräutern in natürlicher Form enthalten.
Sie ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Hufe.

Die naturnahe Fütterung und eine hohe Qualität der einzelen Futterkomponenten sichert die Grundversorgung des Pferdes! Wer wissen möchte, ob es wirklich von Nöten ist Elektrolytpülverchen hier oder Vitaminpasten dort hinzu zu füttern, muss sich mit der Ernährung und den einzelnen Substanzen und Futtermittel auseinandersetzten. Heu -der wichtigste Baustein in der Pferdeernährung überhaupt- sichert den Wasserhaushalt und damit den auch den Elektrolytgehalt: Wanderreiter wissen wieso, denn von der Art der gefressenen Rohfasermenge hängt sowohl der gesamte Wasserhaushalt, wie auch die Ausscheidung dessen und damit gleichzeitig der Elektrolythaushalt im Organismus ab. Ohne ausreichende Wasserreserve im Körper kann das Pferd keine sportliche Leistung erbringen, denn Wasser ist die Kühlflüssigkeit der Muskulatur.
Wird ausreichend Heu gefüttert, schwitzt ein Pferd bedeutend weniger, es kommt nicht zur Bluteindickung und selbst bei großter Anstrengung entstehen keine Defizite im Elektrolythaushalt! Zusätzlich liefert das tolle Heu sehr viel lang anhaltende Energie, da die Darmmikroben aus der Zellulose sog. flüchtige Fettsäuren bilden, welche über viele Stunden Energie freisetzen und konstant Power zur Verfügung stellen.
Pferde die also ausreichend qualitativ hochwertiges Heu erhalten, müssen nicht spontan bei Leistungsanforderungen Körperfett mobilisieren und die Blutzuckervorräte verbrauchen.
Wer gutes Heu füttert, deckt einen sehr großen Teil der Grundversorgung bereits ab!
1kg qualitativ hochwertiges Wiesenheu enthält z.B. 4,6-8,3g Calcium und 2,4-2,7g Phosphor,
welches für das Pferd ein nahezu ideales Calcium-Phosphor-Verhältnis (1,5:1 / 2:1) beschreibt.
Auch das so wichtige Verhältnis von Calcium zu Magnesium, welches idealerweise 2,5:1 nicht unterschreiten und 3,5:1 nicht übersteigen sollte, wird durch gutes Wiesenheu, mit 4,6-8,3g Calcium und ca. 1,7g Magnesium hinreichend bedient. Selbst ein Anteil des Grundbedarfs des Vitamin E ist bereits im Heu enthalten, der Rest kann z.b. über Öle, natürlicher noch über Samenkörner im Ganzen, ergänzt werden.
Die Gehalte im Gras und späteren Heu unterliegen sicherlich mit den größten Schwankungen überhaupt.
Ganz genaue Grammzahlen würden sich nicht mal durch eine Stichprobenentnahme und Laboruntersuchung DAUERHAFT nennen lassen, außer man würde von jeder zu verfütternden Ration solche Proben nehmen und selbst dann: Der Mineralstoffgehalt im Boden ist an der einen Ecke der Heuwiese anders, als in der gegenüberliegenden, die Sonneneinstrahlung ist vielleicht nicht überall gleich und die Kräuterdichte auf der gesamten Wiese schon gar nicht. Das ist auch Alles grundsätzlich gar nicht von Nöten, denn in der Natur deckt das Pferd auch nicht JEDEN TAG seinen Bedarf vollständig ab, sondern sichert sich seine Grundversorgung im Laufe der Zeit durch die Aufnahme der verschiedenen Substanzen.
Wichtig ist schlicht und einfach die Qualität der Futtermittel, besonders eben des Heus und des Strohs!
Hochwertiges Wiesenheu, von artenreichen, ursprünglichen Flächen, mit einem hohen Kräuteranteil und einem vielfältigen Pflanzenangebot stellt die optimale Grundversorgung dar!
Wer dieses seinem Pferd nicht oder nicht dauerhaft liefern kann,
sollte die Nahrung durch Kräutergaben in jedem Falle ergänzen.
Wer sich mit Verstand und Obacht auf die Qualitäten, aus dem reichhaltigen NATÜRLICHEN Speiseplan der Pferde bedient, sichert seinem Pferd eine natürliche Grundversorgung!
Wer noch mehr Zahlen möchte, findet in den Tabellen der Landwirtschaftkammern Hinweise,
z.B. !!! HIER !!! [29 KB] einige Tabellen aus NRW. Jedoch unterliegen natürliche Futtermittel wie gesagt erheblichen, auch sesionalen und örtlichen Schwankungen, weswegen auch diese Zahlen nur grobe Leit-und Richtlinien sein können. Wer sich jetzt aber an Zahlen festbeißen möchte - > Ein Pferd erhält immer vier unterschiedliche Rationen: Die Berechnete, die Vorgelegte, die tatsächlich Gefressene und die Verwertete! :o))
Vetrauen Sie der Natur, statt Chemikern und Aufdrucken auf bunten Futtersäcken.



SINNVOLL ORGANISCH ERGÄNZEN

In Zeiten von Monokulturen und Pferdeweiden aus deutschem Weidelgras ist es dennoch nicht immer leicht ein ausgewogenes Verhältnis von Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen zu erreichen, denn solche Weiden bieten nicht die Vielfalt die ein Pferd zur Grundversorgung benötigt.
Schnell entsteht eine Überversorgung im Eiweissbereich, dem energieaufwendigsten Stoffwechselschritt überhaupt, welcher Leber und Nieren belastet. Die Folgen können von angelaufenen Beinen über Gallenbildung,
bis zu erheblichen Leistungseinbrüchen und Fühligkeit im Laufen führen. Die Ursache ist eine vermehrte Endotoxinbildung im Darmtrakt, welche sich immer dann bildet, wenn die Futterzusammenstellung nicht mehr problemlos verdaut werden kann. Die Toxine suchen sich dann ihren Weg durch den Körper und lagern sich ab.
Der Körper muss Höchstleistung vollbringen, um diese großen Mengen Eiweiss und Toxine abzubauen.
Sinnvoll ist hier eine Unterstützung im Stoffwechselvorgang, um die Überschüsse besser abbauen zu können.
Abgestimmte Kräutermischungen wirken entgiftend (Endotoxine) und unterstützen so Leber und Nieren.
Auch Hefen können behilflich sein und die Darmgesundheit, durch Anreicherung mit guten Mikroorganismen verbessern, was widerrum das Immunsystem stärkt. In Zeiten von Krankheit, der Rekonvaleszenz, dem Wachstum oder einer Trächtigkeit kann es ebenfalls sinnvoll sein, dem Pferdekörper zu helfen.
Die Kräfte aus dem Meer, z.B. die Algen Spirulina und Chlorella, bieten hier phantasische Möglichkeiten.
Auch dienen sie als Vitalstofflieferanten, wenn mal keine Kräutergaben gefüttert werden.



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