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Pferde in freier Wildbahn saufen aus Flüssen, Seen und Quellen.
Während des Saufens stehen sie mit mindestens den Vorderbeinen, teilweise sogar allen 4 Hufen im Wasser.
Des Pferdes natürliche Saufhaltung ist also ebenso wie die Fresshaltung, bodenah.

Warum sind heute Tränken auf Tischhöhe angebracht?
Früher war dieses nicht üblich und die Pferde durften noch bodennah saufen.
Ein Auszug aus der Dokumentation (1944/62) von Adolf Fox (Opa von Matthias Fox),
welcher hier das Familienanwesen in Ostpreußen beschreibt, kurz bevor 1945 der Räumungsbefehl kam:
"In jedem Ackerschlag und auf jeder Weide waren Tränketeiche vorhanden.
Die Tränkstellen waren mit Holzbalken abgezäunt und der Untergrund mit Knüppeln oder Bohlen befestigt, damit die Tiere immer sauberes Wasser hatten."



Rivaldo trinkt aus einem lebensmittelechten Wasserbottich, welcher am Boden steht!
Dieses tat er bereits als er noch ein Boxenpferd mit der Vorrichtung einer Selbsttränke war.
Die Natur des Pferdes ist es, große Schlücke zu machen und das Maul in eine große Menge Wasser zu halten.
Interessant dabei zu beoachten ist, dass viele Pferde mit dem Maul auch immer wieder durch das Wasser fahren und ihre Mundhöhle mehrmals ausspülen. In einer kleinen Selbsttränke, welche sie mit der Zunge oder den Lippen betätigen müssen, ist so etwas nicht möglich. Sofern man die Möglichkeit hat sog. "Schwimmertränken" oder "Brunnentränken" zu installieren, ist dieses sehr pferdegerecht. Ideal wäre ein kleiner Fluss! ;o)



Wildpferde am Rio Paraguay, Südamerika - Foto (c) Paolo Ceccarelli


Warum lebensmittelechtes Material?

Gängig und weit verbreitet ist das lagern von Futter, das Füttern, aber vorallem das Tränken aus Mörtelkübeln, Bautonnen, Zinkwannen, Lagerfässern, Baueimern oder alten, ausgedienten Badewannen.
All diese Gegenstände sind aus Materialien gefertigt, welche nicht für den Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet sind. Aber für Pferde taugen sie?
Die flexiblen, robusten Eimer, Kübel und Tonnen, meist in schwarzer Farbe, enthalten giftige Weichmacher und bestehen aus recycelten Abfallprodukten der Industrie. Würden Sie Ihren Nudelsalat in einer Bautonne oder dem Putzeimer zubereiten? Es hat nichts mit Vermenschlichung zu tun, wenn ich mein Pferd ebenso nicht aus solchen Gegenständen fressen oder trinken lassen möchte, denn diese Eimer, Tonnen und Fässer geben ihre Gifstoffe mit der Zeit in das Wasser ab, was unsere Pferde dann brav trinken.
Schon des häufigeren habe ich beobachten können, dass sich Besitzer wundern, warum ihre Pferde NICHT aus der funkelnagelneuen Mörtelwanne aus dem Baumarkt trinken. Wenn wir unseren Pferden nur mehr glauben würden ... sie wissen, was gut bzw. schlecht für sie ist!

Ebenso verhält es sich beim Füttern aus diesen Eimern:
Hier haben die Schleimhäute sogar direkten, sehr häufigen Kontakt mit den Materialien,
werden die Eimer doch -wenn es lecker war- zumeist blitzeblank von den Pferden ausgeleckt!
Und All das über viele Jahre!
Die Giftstoffe lagern sich in den Organen der Pferde ab,
hauptsächlich in der Leber und schädigen den gesamten Organismus.

Im Sommer heizen sich diese schwarzen Behältnisse in der Sonne zudem so stark auf, dass das Trinkwasser richtig warm wird, welches wiederum die Algen- und Bakterienproduktion enorm ankurbelt.
Auch von den Zink-/Blechwannen oder den ausrangierten Badewannen, die man teilweise auf den Weiden und Ausläufen sieht, ist mehr als abzuraten. Denn gerade Zink gehört zu den Schwermetallen und obwohl es für Mensch und Tier in kleinen Dosen lebensnotwendig ist, es heisst daher auch SPUREN-Element, schadet eine höhrere Dosis imens der Gesundheit. Die meisten Badewannen bestehen zudem aus Kunststoffgemischen und Acryl, welches sehr viel Öl enthält. Und genau deswegen achten wir auf lebensmittelechte Materialien!
Von diesen Behältnissen werden keine Schadstoffe in das Trinkwasser abgegeben und die Pferde können sie so lange und so oft mit der Zunge auslecken, wie sie möchten! Diese Materialien kommen aus der Lebensmittleindustrie und sind aus HDPE Kunststoff. HDPE wird für Getränkeflaschen und für Trinkwasserrohre eingesetzt und ist ungiftig. Dennoch sind sie wirklich sehr stabil und temperaturbeständig von -30 bis + 70 °C.
Die Tränkebottiche sind zudem in weißer Farbe, wodurch sich das Wasser für die Pferde nicht so schnell aufheizt, es lange algenfrei bleibt und so auch die Bakterienvermehrung minimiert wird. Nebenbei sind durch die weisse Farbe Verschmutzungen des Wassers oder des Bottichs leichter zu erkennen.

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