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ALLES NEU macht eigentlich der Mai, aber der frühe Vogel fängt den Wurm -
und so sind wir bereits im April sehr fleissig:

Sattelkontrolle

Die reguläre SATTELKONTROLLE stand an und wieder Mal hat sich gezeigt,
wie sehr sich ein Pferd doch binnen eines halben Jahres verändert.

Rivaldo ist in den Schultern noch ein wenig breiter geworden,
so dass der Sattel hier etwas geweitet werden musste.
Durch die zu enge Kammer, kam der Sattel vorne höher
und der Schwerpunkt war nach hinten verschoben worden.
An der Füllung konnte man hier auch wieder "sehr schön" seine natürliche Schiefe ablesen,
denn die rechte Unterseite war deutlich stärker verdichtet, als die Linke.
Der Sattler warf nur einen kurzen Blick auf den Sattel und sagte: "Er setzt Sie nach rechts, richtig?"
Ergo musste hier neu gepolstert werden.
Dieses Mal wurde ein für mich völlig neues Material verwendet,
eine Art Mischwolle, wovon ich unglaublich begeistert bin.
Es lässt sich deutlich leichter mit dem Daumen eindrücken, als die vorhige Füllung;
nimmt man den Druck wieder weg, ist es schwupps wieder in der Ausgangsbasis,
ohne das eine Beule zurückbleibt.
Der positive, erste Eindruck wurde beim Reiten bestätigt:
Rivaldo lief von Anfang an deutlich gelöster, die Hinterhandaktivität war verbessert
und der Rücken kam mir förmlich entgegen. Toll! Offensichtlich ein echtes Wellness-Material! :o)
Auch die erste Nachkontrolle der neuen Füllung lässt hoffen, dass das Material seine Form behält.
In 2 Monaten werden wir und der Sattler erneut schauen, ob noch alles sitzt (dann mit Weidebauch)! ;o)









Chriopraktische Behandlung

Die CHIROPRAKTISCHE BEHANDLUNG war bereits lange überfällig und an Rivaldo´s Laufverhalten war abzulesen, wie sich die verschiedensten "Baustellen" an seinem Körper untereinander begünstigsten und dadurch letztlich verstärkten. Wir kennen das von uns selbst:
Zwickt es an einer Stelle, kompensieren wir das unangenehme Gefühl durch eine veränderte Bewegungsabfolge, durch welche dann wiederrum andere Bereiche des Körpers überlastet werden.
Eine Spirale die zu einer manifesten Schohnhaltung führen kann, welche dann nicht mehr so leicht aufzugeben ist.
Und in der Tat, für Frau Dr. gab es eine Menge zu tun:
- Atlas
- 1 bis 3 Halswirbel
- Widerrist war nach rechts gekippt
- linke Schulter/Buggelenk war nach innen + hinten; rechte Schulter/Buggelenk nach außen + vorne verschoben
- ISG/Kreuzdarmbein und die Dornfortsätze der LWS waren links nach unten + Richtung Kopf; rechts eher nach oben verschoben

Ziemlich "klassische Befunde" für Rivaldo - und für einen Rechtshänder!

Das Reitgefühl ein paar Tage später war deutlich positiv verändert. Toll!
Toll fand auch Rivaldo sein neues Körpergefühl, denn er fühlte sich offensichtlich sooo pudelwohl,
dass er mit mir erst mal ein paar Bocksprünge machen musste ;o)
Nach kurzer "Disskusion" darüber, dass das mit mir oben drauf (wie schon mal "besprochen") nicht geht,
konnten wir wundervoll produktiv und mit neuer Leichtigkeit zu Ende trainieren! :o))
Nun gilt es, alles dort am Platze zu halten, wo es die liebe Frau Doktor "hin geschoben" hat.
Dieses erreicht man schlicht und einfach durch Training, Kräftigung und Gymnastizierung,
denn die Muskulatur an vorderster Front, aber auch alle Bänder, sowie die gesamten Faszien stützen den Bewegungsapparat.
All dieses hält die Gelenke, Wirbel und vereinfacht gesagt, alles knöcherne an Ort und Stelle!
Eine mobilisierende Behandlung, z.B. chiropraktisch oder osteopatisch, ist nur dann letztlich sinnvoll,
wenn anschließend auch gezielt gymnastisch gearbeitet wird, um den "herbei gerüttelten" Zustand dauerhaft zu erhalten!









Neue Huforthopädin

Im Oktober 2009 kam Kerstin Geiger (geb. Freund) neu ins Team und wir waren sehr sehr glücklich eine so kompetente, fachlich versierte und nette Huforthopädin nach langer Suche gefunden zu haben.
In den letzten 6 Monaten konnte sie bereits viel bewirken, alles war überaus prima und die Zukunft rosig ;o);
bis, ja bis unsere liebe Kerstin jetzt plötzlich Nachwuchs erwartet!
Selbstverständlich freuen wir uns mit ihr, aber wir wären auch wirklich sehr sehr gerne weiter von ihr betreut worden. :o(
Nun! Die aktuelle Suche war nicht ganz so umfangreich wie im Herbst letzten Jahres, da wir dieses Mal bereits wussten, dass wir in der Huforthopädie bleiben möchten; dennoch war es nicht ganz so einfach.
Wir sind jedoch wieder mal fündig geworden und freuen uns nun auf die NEUE Zusammenarbeit mit der neuen Huforthopädin.









Anweidezeit

Die schönste Zeit des Jahres naht: der SOMMER und die WEIDEZEIT!
Aus diesem Grunde weiden wir seit Anfang/Mitte März an.
Wie immer beginnen wir mit wenigen Minuten und steigern dieses täglich.
Aktuell darf Rivaldo bereits 25-30 Minuten an der Hand das Gras genießen.
Meist verbinden wir das Grasen mit einem ausgedehnten Spaziergang,
was mit der wunderbaren Frühlingssonne wirklich für den verschneiten Winter entschädigt :o)
In der letzten Aprilwoche oder der ersten Maiwoche (je nach Wetterlage) werden die Wiesen geöffnet:
Der Weideauftrieb ist immer ein großes Spektakel auf dem Hof,
denn alle kommen, um an der Freude der Pferde teil zu haben!
Bis dahin wird Rivaldo´s Anweidezeit auf ca. 1 Stunde, wenn möglich auch länger hochgefahren sein.
Die Pferde bleiben am ersten Tag ca. eine halbe Stunde auf den Weideflächen,
da der Bewuchs sehr viel dichter und stärker ist, als an den Wegesrändern, an welchen wir angrasen.
Dieses wird dann täglich um eine halbe Stunde aufgestockt, bis sie schließlich ganztägig und nach belieben auch 24 Stunden auf den Wiesen verbleiben, so dass wir alle hoffentlich von Koliken und Reheschüben verschohnt bleiben.
Denn auch wenn die Weidezeit die schönste Zeit des Jahres ist:
Das gehaltvolle Gras mit massig Fruktanen (Zucker), einem hohen Proteingehalt und viel viel Energie auf unser aller Pferdeweiden (ehemalige Kuhweiden) ist weit entfernt von der natürlichen Pferdenahrung, sind es doch überwiegend zumeist Hochleistungsgräser, wie das deutsche Weidelgras.
Im Prinzip fände ein Pferd alles, was es braucht, auf der Weide.
Gras und Kräuter und ein paar Blätter von Bäumen enthielten alles nötige.
Wenn, ja wenn ... die jeweilige Weide nicht zu karg, zu fett, zu kräuterarm, zu sauer etc. wäre.
-> Stichwort Futterumstellung:









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